Die Camerata Schweiz

Die Camerata Schweiz gilt heute als eines der wichtigsten professionellen, projektorientierten Orchester im Schweizer Konzertbetrieb. Die Camerata Schweiz vereint renommierte Musiker mit reicher Orchestererfahrung einerseits und junge musikalische Ausnahmetalente andererseits. Sie verbindet so hervorragende musikalische Qualität mit ansteckender Begeisterungsfähigkeit. Die Förderung und das Engagement junger musikalischer Talente ist ein zentrales Anliegen der Mitglieder und intregraler Bestandteil der Orchesterstrategie.

 

Die Camerata Schweiz, 1999 aus dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester hervorgegangen, tritt in verschiedenen Besetzungsgrössen vom Kammerensemble bis hin zum Sinfonieorchester auf. Sie besticht durch kontrastreiche Programmgestaltung und begeht ungewohnte Wege in der Vermittlung klassischer Musik an neue Publikumskreise. Immer wieder initiiert das Orchester Sparten übergreifende Projekte, bei welchen klassische Musik der Volksmusik, Tanz, Literatur oder dem Theater begegnet. So brechen wir seit 2013 regelmässig die Grenzen der Musikkulturen auf mit unseren beliebten Couch Konzerten. Und anlässlich des Konzerttheaters «Im Orchester graben» begeisterte die Camerata Schweiz zusammen mit Ursus & Nadeschkin von 2008 bis 2015 im Rahmen von drei Schweizer Tourneen und zwei Gastspielen in Deutschland über 50'000 Besucher.

 

Das Orchester ist regelmässiger Gast internationaler Festivals und Konzertreihen: Beethovenfest Bonn, Opernfestival Avenches, Oper Schenkenberg, Davos Festival – Young Artists in Concert, AMG Sinfoniekonzerte Basel, Meisterzyklus Bern oder Murten Classics. Ab der Saison 2013/14 präsentiert die Camerata Schweiz im Zürcher Kaufleuten mit den «Couch-Konzerten» eine eigene Konzertreihe.

 

Im Rahmen einer «Artistic Partnership» arbeitet die Camerata Schweiz seit 2010 eng mit dem international erfolgreichen Dirigenten Howard Griffiths zusammen. Unter seiner Leitung sind 2011 die ersten beiden CD-Aufnahmen mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Baptist Vanhal erschienen. Von 2004 bis 2009 stand die Camerata Schweiz unter der künstlerischen Leitung der Innerschweizer Dirigentin Graziella Contratto, welche das Orchester vor allem im Rahmen von «Im Orchester graben» weiter begleitete. Bei der Camerata Schweiz stehen erfolgreiche Dirigenten wie Reinhard Goebel, Andreas Spörri oder Kevin Griffiths am Pult, und das Orchester musiziert mit bekannten Solisten wie Dimitri Ashkenazy, Vilde Frang, Valerij Sokolov, Lisa Larsson, Maurice Steger, Gautier Capuçon, Oliver Schnyder oder Teo Gheorghiu.
 Ebenso wichtig sind für uns die Engagements von jungen Nachwuchstalenten wie Veriko Tchumburidze, Claire Hungci, Lisa Stoll, Christoph Pfändler, Christoph Sietzen oder Fabian Zielger.

 

Als überregionales Orchester mit Musikerinnen und Musikern aus allen Landesteilen leistet die Camerata Schweiz einen Beitrag an den Kulturaustausch innerhalb des Landes und versteht sich als Kulturträgerin einer weltoffenen Schweiz inmitten Europas.